Nach den vier Leitern des Leiternweges sitzt man gemütlich vor der Hütte und
freut sich an der Aussicht und auf das Nachtessen von Agi, der
aufmerksamen, aufgestellten Hüttenwartin.
Blick von der Hüttenterrasse hinüber ins Gebiet des
Tierbergli mit der Tierberglihütte SAC am rechten Rand des Sockels
unten im Bild.
Blick von der Sustlihütte hinunter ins Meiental.
Blick hinüber zum Chli und Gross Griessenhorn sowie ....
... Sustenhorn, Sustenspitz und der weissen Kuppe des Gwächtenhornes.
Materialbahn und Fünffingerstöcke.
Blick Richtung Grassen, der auch schon das Ziel der Sektion Maiengrün war.
Und zu guter Letzte der Trotzigplanggstock (mittlerer Gipfel)
Nach den feinen Älplermagronen, welche auch dem jungen Paar aus
München ausgezeichnet mundeten und sogar die Schulklasse aus
Wetzikon verstummen liess, senkte sich die Abenddämmerung
über das Sustengebiet und ....
... das Meiental. Zum Glück begab sich der grosse Schnarcher aus
Versehen in ein falsches Zimmer. Wir verbrachten eine ruhige Nacht und
realisierten unser Glück erst am Morgen als die Hüttenwartin
fragte, wer sie denn um den Schlaf geschnarcht habe und auch die
Lehrerinnen der Schulklasse fanden, dass sie so etwas noch nie
gehört hätten!!
Nach jeder Abenddämmerung folgt am Morgen das Morgengrauen - wiederum über dem Meiental.
Auch einige Kinder der Schulklasse aus Wetzikon waren bereits auf den
Beinen. Die beiden Lehrerinnen hatten die Kinder vorbildlich im Griff.
Den Kindern schien der Hüttenaufenthalt sichtlich Spass zu machen.
Nach dem Frühstück brachen wir um 07:30 Uhr auf - die ersten
Jäger sassen bereits vor der Hütte - und bereits
um 09:00 Uhr hatten wir den Einstieg geschafft und waren vor der
Kulisse der Berner Alpen am Klettern.
Der Fels war kompakt, die Route mit Bohrhacken gut ausgerüstet. So
genossen wir auch die schwierigen Passagen dieser Plaisir-Route.
Die Kommandos - "ha Stand" - "chasch cho" - waren manchmal kaum zu
hören, wenn der voraus kletternde hinter einer Ecke steckte und
der Wind im Helm heulte.
Blick über den luftigen Grat Richtung Osten. Inzwischen begann
sich die Sonne zu verhüllen - wie von Meteo-Schweiz versprochen.
Aussicht vom Gipfel Richtung Finsteraarhorn etc.
Blick Richtung Sustengebiet und Dammastock.
Blick über den Grassen zum Titlis.
Der Abstieg ist gut zu meistern. Den grössten Teil benutzt man
einen guten Pfad, an drei Stellen muss abgeseilt werden. Hier ist Theo
am Beginn der dritten Abseilpiste. Nach den 45 m Abseilen hätte
man auf den heissen Abseil-Achtern jeweils Spiegeleier braten
können.
Herrliches Schweben über luftigen Kanten beim Abstieg. Für
das Abseilen spannten wir mit Meinrad und Robi der SAC-Sektion
Lindenberg zusammen - hier Robi, direkt am Himmel aufgehängt. So
lief der Abstieg recht rassig.
Auch die Fotos kommen nicht von ungefähr - sie müssen gemacht werden.
Wir sind wieder im Sattel beim Einstieg.
Blick zurück zum Trotzigplanggstock (mittlerer Gipfel)
Der spitze Sustenspitz (Bildmitte), von dem unsere Sektion auch schon später als geplant nach Hause kam - viel später!
Gesund sind wir wieder am Parkplatz beim Sustenbrüggli angelangt.
Für den Abstieg benutzten wir den erneuerten "normalen"
Hüttenweg. Es war eine genüssliche Tour!
Markus
360° Panorama von der Sustlihütte